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YOUR MINDSET YOUR LIFE

Meditieren? Das kannst auch Du.

Meditieren. Vielleicht hast du es bereits ausprobiert? Vielleicht warst du zu ungeduldig?! Vielleicht hast du gleich die Krise bekommen und innerlich "Hilfe...", geschrien, "...dass lerne ich nie?!" Vielleicht hast du dir jedoch auch einfach bislang nicht die notwendige Liebe und Aufmerksamkeit geschenkt, weil du dachtest, dafür habe ich keine Zeit?! Das hilft mir ganz bestimmt nicht, bist du auch davon überzeugt?! Ja, genauso habe ich auch gedacht, als ich noch angestellt war; ich erledigte brav meine Aufgaben, machte meist mehr als meine Ressourcen eigentlich hergaben und erzählte mir damals die Geschichte, keine Zeit für so etwas zu haben.

Meine Work-Life-Balance war alles andere als in Balance – Dafür lief mein Hamsterrad in hervorragender Geschwindigkeit

Erst als mir mein Körper eine nun endgültig deutliche Botschaft sendete und ich mich mit meinem zweiten Bandscheibenvorfall auf dem OP-Tisch wiederfand, wurde ich in der anschliessenden Reha quasi zur Ruhe und Achtsamkeit gezwungen.

Krass – welch eine Erfahrung. Ich weiss noch sehr genau, wie sich das anfänglich für mich anfühlte und was ich wahrgenommen hatte. Man hatte mir täglich Progressive Muskelentspannung verschrieben, ob ich wollte oder nicht.

Als Rückenpatientin musste ich dazu für 20 Minuten liegenbleiben, sollte mich nun ganz und gar auf meinen Körper konzentrieren, aufmerksam durch meinen Körper reisen, einzelne Muskel anspannen, entspannen und nachspüren.

"Mal ehrlich, das ist doch nicht Euer Ernst!", dachte ich am Anfang. Ich fühlte mich wie eine Löwin, die aus der freien Wildbahn nun in einem Käfig gezähmt werden sollte. Anfänglich konnte ich es kaum aushalten, still zu liegen und mich nur auf mich zu konzentrieren. In diesen ersten Tagen dachte ich für mich: "Wann ist das endlich vorbei? Das bringt doch nichts."

Insgesamt war ich für 4 Wochen in der Reha. Und siehe da, nach und nach fiel es mir leichter. So kam ich schlussendlich zu der Erkenntnis, dass es wirklich noch angenehm war und mir gut tat. An dieser Entspannungstechnik hielt ich sogar noch lange Zeit nach meinem Reha-Aufenthalt fest.

Jetzt wollte ich sogar Meditieren lernen! Ich besuchte geführte Meditationen - Anfangs zwar nicht regelmässig, aber Step-by-Step. Heute, 14 Jahre nach meiner OP, liebe ich es zu meditieren. Es ist inzwischen aus meinem Alltag nicht mehr wegzudenken. Mindestens einmal täglich meditiere ich für mich, manchmal bis zu drei Mal am Tag. Ich mache mir das Meditieren vor allem dann zur Praxis, wenn ich mal wieder das Gefühl habe, nicht mit mir in Verbindung zu sein oder beginne, mir Geschichten zu erzählen, die mich meinem Ziel nicht weiterbringen. Genau dann braucht es Erdung. Genau dann ist es wichtig, ins Bewusstsein zu gehen. Manchmal gehe ich in solchen Momenten auch in der Natur Joggen. Das ist für mich persönlich ebenfalls eine Art Mediation.


Warum ich es dir wirklich ans Herz lege, dich in der Meditationspraxis zu üben?

Ganz einfach, wir alle haben über 60.000 Gedanken täglich, die meisten dieser Gedanken wiederholen sich, immer und immer wieder. Das wirst du bestätigen können, wenn du dich eine Woche lang ganz bewusst auf die Art deiner Gedanken konzentrierst.

Hinzukommt, dass die meisten dieser Gedanken nicht immer positiv ausgerichtet sind, sondern Gedanken sind, in denen wir unseren Glaubenssätzen eine grosse Bühne zur Verfügung stellen. Oder es treten andere Gedankenmuster auf, die uns schlussendlich klein halten, weil wir uns erzählen, dass wir dies oder jenes niemals schaffen werden, so zum Beispiel: «Ich habe es nicht verdient glücklich zu sein.»; «Ich werde nie den richtigen Partner finden.»; «Scheinbar werde ich nie finanziell frei sein. Geld steht nur den Anderen zu.» oder «Ich habe gar keine Chance meinen Traumberuf ausüben zu können. Davon gibt es schon zu viele und ausserdem habe ich eine ganz andere Ausbildung.» … und so dreht sich das Gedankenkarussell weiter im Kreis.

In genau solchen Momenten ist die Anwendung der Meditation eine hervorragende Technik, um sein Gedankenkarussell anzuhalten. Jetzt fragst du dich vielleicht, warum und wie das genau funktionieren soll?

Grundsätzlich ist die Meditation eine Achtsamkeits- bzw. Entspannungstechnik. Meditieren schult unser Bewusstsein, es zeigt uns auf, dass wir eben nicht unsere Gedanken und Gefühle sind, in denen wir uns so gern verlieren und teilweise ganz schön tief eintauchen können.

Sobald wir das verstanden haben, können wir als Beobachter unser Leben wahrnehmen und es zu jeder Zeit ändern.

Ja richtig, du kannst dein Leben zu jeder Zeit ändern. In dem Moment, in dem du wahrnimmst, welche Geschichte du dir da eigentlich gerade erzählst, kannst du quasi beginnen dein Drehbuch neu zu schreiben. Doch das gelingt uns eben nur im Hier und Jetzt, in der Gegenwart. Du kannst alles kreieren, du kannst zu jeder Zeit eine Entscheidung treffen: Eine Entscheidung weiterzugehen, dich positiv in deiner vollen Kraft und Stärke auszurichten oder dir weiterhin Geschichten erzählen, die dich nicht weiterbringen. Es ist allein deine Entscheidung.

«Meditation bedeutet Weisheit. Mangelnde Meditation bedeutet Ignoranz. Wisse was dich vorbringt oder hemmt.»

-Buddha-

Zahlreiche wissenschaftliche Studien belegen heute die positive Wirkung der Meditation

Eine tägliche Mediationspraxis steigert deutlich deine Gesundheit, sprich deine Lebensqualität erhöht sich. Ich führe dir gern weitere positive Effekte auf:

  • Dein Herzschlang verlangsamt sich.
  • Dein zentrales Nervensystem kann endlich entspannen.
  • Deine Atmung wird vertieft, somit wird dein Körper, werden deine Zellen besser mit Sauerstoff versorgt.
  • Deine Muskelspannung, die besonders in Stresssituationen volle Leistung zeigt, wird reduziert.
  • Du übst dich in Achtsamkeit und lernst, wie du dein tägliches Gedankenkarussell steuern kannst.
  • Du schulst deine Aufmerksamkeit, das hilft dir den Focus im Leben auf die wirklich wichtigen Dinge zu halten.
  • Du steigerst deine Konzentrations- und Leistungsfähigkeit, diesen Effekt wirst du ganz deutlich in deinem Arbeitsalltag wahrnehmen können. Die Macht der kleinen Pausen.
  • Du übst dich in Selbstfürsorge und Selbstverantwortung, sprich du lernst einen resilienten Umgang, um dir besonders in Krisenzeiten der beste Freund, die beste Freundin zu sein.
  • Du lernst durch das tägliche praktizieren der Meditation, deine Handlungsspielräume kennen, weil du lernst zu jeder Zeit im Hier und Jetzt eine neue Entscheidung treffen zu können.

«Mediation verleiht uns inneren Frieden, der aus der Stille des Geistes hervorgeht.»

-Dalai Lama-

Meine Tipps für Meditationsanfänger

Ich begleite überwiegend Manager- und Unternehmerinnen. Wenn ich ein neues Coaching beginne ist eine meiner ersten Fragen, ob sie bereits meditieren. Tatsächlich tun dies die meisten zu Beginn meines Coachings nicht. Sich mit dem Meditieren auseinanderzusetzen und es zu lernen ist eines der ersten Angebote, welches ich ihnen liebevoll mitgebe. Heute möchte ich auch dir diese Impulse mit Liebe und Zuversicht mitgeben:

  • Meditiere die nächsten 30 Tage täglich, lass keinen Tag aus und nimm ganz bewusst die positive Veränderung war. Speichere diese neue Erfahrung bewusst ab.
  • Finde deine Zeit am Tag zum Meditieren. Vielleicht meditierst du gern am Morgen oder lieber am Abend. Vielleicht integrierst du jedoch das Meditieren in deinen Arbeitsalltag, oder in deine Lunch Pause.
  • Suche dir einen Platz, wo du Ruhe hast, schliesse deine Bürotür ab, häng einen Zettel an die Tür oder informiere deine Familie darüber, jetzt gern ein paar Minuten der Ruhe für dich in Anspruch nehmen zu wollen.
  • Zu Beginn empfehle ich dir im Sitzen zu meditieren, um zu vermeiden, dass du einschläfst. Wenn du irgendwann geübter bist, kannst du auch im Liegen meditieren.
  • Wenn du Meditationsanfänger bist, empfehle ich dir zu Beginn eine geführte Mediation zu wählen, es fällt dir sicherlich leichter und hilft, bei dir zu bleiben. Inzwischen gibt es zahlreiche Online Angebote, so auch auf meinem Youtube Kanal.
  • Beginne mit kleinen Zeiteinheiten. Meine Empfehlung starte mit 3 Minuten, sobald dir drei Minuten zu kurz erscheinen, steigerst du auf 5, 10, 15 Minuten usw., du sollst schliesslich nicht gleich die Freude verlieren.
  • Schliesse deine Augen und konzentriere dich auf deine Ein- und Ausatmung. Nimm deinen Atemrhythmus war. Erlaube deine Gedanken, wie kleine Wolken am Himmel, kommen und gehen lassen zu dürfen. Kehre immer wieder zu deiner Atmung, ins Hier und Jetzt zurück.
  • Beende die Meditation achtsam, bedanke dich bei dir, dass du dir die Ruhe und Aufmerksamkeit geschenkt hast und gehe erst dann deinen weiteren Aufgaben nach.

Um neue Dinge in unser Leben zu integrieren, finde ich es persönlich unabdingbar, unser Bewusstsein darin zu schulen. Das gelingt uns nicht, wenn wir ständig von einem zum nächsten Termin hetzen. Wir können Veränderungsprozesse nur dann nachhaltig integrieren, wenn wir uns einen kurzen Moment nehmen und der positiven Erfahrung/Veränderung bewusst werden. Ansonsten wird es uns viel schwerer fallen, unsere Festplatte mit einem neuen – uns dienlichen Programm – zu programmieren. Verstehst du, was ich meine?

Nun wünsche ich dir ganz viel Freude und Entspannung beim Meditieren. Du kannst mir gern eine Nachricht hinterlassen, wenn dir dieser Blog-Artikel weitergeholfen hat, du deine Erfahrungen teilen möchtest, oder du dir noch weitere Impulse von mir wünschst.

«Indem wir Menschen darin unterstützen Meditieren zu lernen, verändern wir die ganze Welt, Ihr Bewusstsein und Ihre Energie – Namaste»

-Jacqueline Schürer-
 

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